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Welche menge an klärschlamm fällt in der vorklärung an?

Unsere Antwort:

Die Menge an Klärschlamm ist von der Nutzung der Anlage abhängig (Bemessung, häufige Überbelastung, Art des Abwassers). Jede Anlage wird unter anderen Bedingungen genutzt. Eine Pauschalisierung ist daher nicht möglich.

Unter normalen Umständen, ausgehend von einer durchschnittlichen Abwassermenge von 0,5l/Tag/EW schätzen wir eine Erzeugung von Schlämmen von 182.5 Liter pro EW/Jahr, im ersten Jahr. Tatsächlich liegt die Menge aber eher bei 0,3l/EW/Jahr (ein gutes Drittel weniger Schlammanfall).

Im Laufe des zweiten Jahres nimmt die Schlammproduktion kontinuierlich ab. Es wird geschätzt, dass die Menge sich bis zum 4. Jahr um 40% reduziert. Wird eine Anlage normal genutzt und nicht mit abwasserfremden Stoffen belastet (Essensreste, Windeln, …), kann es 4 – 7 Jahre dauern, bis die Vorklärung geleert werden muß.

Beim Entleeren sollte darauf geachtet werden, dass die Vorklärung nicht komplett leer gepumpt wird sondern, am Boden des Behälters, einige Zentimeter Schlamm zurück gelassen werden. Somit müssen sich die systemspezifischen Bakterien nicht komplett neu entwickeln, was recht lange dauert. Da die Produktion von Klärschlamm so schon vom 1. Tage an reduziert wird, dauert die 2. Periode, bei gleichbleibender Belastung, länger.

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